Freitag, 19. Juli 2019

Kaffee aufbrühen mit Porzellanfilter - ein wiederentdeckter Trend

In meiner Kindheit war das Kaffeeaufbrühen im Porzellanfilter die Normalität, dann zogen zuerst die Kaffeemaschinen in die Küchen ein und in den letzten Jahren regelrechte Wunder-Cappuccino-Latte-Macchiato-Ich-kann-alles-Kaffeeautomaten. Nun besinnen sich viele wieder auf "Hand Brewed Coffee" bzw. "Manually Brewed Coffee", den guten alten handgebrühten Filterkaffee.

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Ich liebe Kaffee, aber ich bin kein ausgesprochener Kaffeegourmet, obwohl ich bevorzugte Sorten und Zubereitungen habe. Ich trinke aber auch gerne den übriggebliebenen Kaffee kalt mit Milch und sogar schwarzen Tee.

Aber der Kaffee aus meiner alten Standardkaffeemaschine mit Warmhalteplatte schmeckte mir schon lange nicht mehr, er hatte einen bitteren verbrannten Nachgeschmack. Entkalken half dagegen auch nicht mehr.

Was also tun? Ich hatte weder Lust auf eine neue Kaffeemaschine dieser Art noch auf eines der modischen Hochglanz-Kombi-Kaffee-Milchschäumer-Semiprofiautomaten für mehrere Hundert Euro - abgesehen davon, dass bei mir der Platz für Küchengeräte sehr knapp bemessen ist. Und an ein Pad- oder Kapselsystem verschwende ich schon aus Umweltgründen keinen Gedanken.

Ich erinnerte mich an die alten Zeiten, als Mutter, Oma und Tanten noch mit aufgesetztem Porzellanfilter* (eigentlich Filterhalter) auf der Kaffeekanne den Kaffee aufbrühten. (Bei der Erinnerung fällt mir auf, dass ich in meiner gesamten Kindheit und Jugend - in der Brewed-Coffee-Zeit der Sechziger- und auch noch Siebziger-Jahre des letzten Jahrhunderts im letzten Jahrtausend (oh Gott, ich bin ein Dinosaurier) - nie einen Mann beim Kaffeeaufbrühen sah. Trauten sie sich das nicht zu?

Jedenfalls wollte ich dem guten, alten Porzellanfilter eine neue Chance geben. Zum Warmhalten täte es ja auch die Thermoskanne, die seit langem unbeachtet im Regal steht - abgesehen davon, dass ich auch Eiskaffee oder kalten Kaffee mit Milch gerne mag -, und für das Milchschäumen brauche ich auch keinen Automaten, da gibt es kleine, handliche Geräte. Ich bin auch nicht jemand, der jeden Tag viel Schnickschnack braucht, das hebe ich mir lieber für besondere Gelegenheiten auf - mit besonderen Menschen und mit besonderen Geschmackserlebnissen.

Gesagt, getan und Porzellan-Kaffeefilter angeschafft. Bei der Recherche im Internet zu Kaffeefiltern fiel mir auf, dass ich nicht der einzige Mensch bin, der sich erinnert hat und sich für altmodisches Kaffeeaufbrühen interessiert. Ich fand heraus, dass es verschiedene Filterarten und diese mit vielen unterschiedlichen Bewertungen gibt. In diesen Bewertungen entdeckte ich auch hilfreiche Informationen, worauf man beim Filter und Filtern achten sollte. Offensichtlich sollte der Porzellanfilter innen Rillen haben, damit das Papier nicht so sehr am Filter klebt und dann das Wasser zu langsam abläuft. Manche kannten auch noch Tricks, beispielsweise das Filterpapier auf besondere Weise anzufalten oder einen Löffelstiel unter den Papierfilter in den Porzellanfilter schieben - beides wurde aus dem gleichen Grund empfohlen wie die Rillen: schnellerer Wasserdurchlauf. Überhaupt: Nicht nur die Kaffeesorte, die Technik der Zubereitung und die Wasserqualität scheinen Einfluss auf den Geschmack zu haben, sondern auch die Geschwindigkeit, mit der das Wasser durchläuft.
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Das Prinzip ist, so lernte ich: Langsames Brühen macht den Kaffee bitterer. Wer das nicht will, muss für schnelles Durchlaufen sorgen.

Den Porzellan-Kaffeefilter habe ich nun seit einem Monat im Einsatz. Mit dem Ergebnis bin ich sehr zufrieden: Der Kaffee schmeckt wieder richtig gut und aromatisch, ohne bitter zu sein.

Der gute Kaffeegeschmack wird möglicherweise auch noch dadurch unterstützt, dass ich mein Leitungswasser inzwischen filtere, bevor ich es im Edelstahl-Elektrokocher zum Kochen bringen. Diesen Wasserfilter habe ich mir zwar nicht wegen des Kaffee- oder Teegeschmacks zugelegt, sondern weil mein Elektrokamin mit Fakeflammen aus Wasserdampf gefiltertes Wasser verlangt. Aber wo der Filter schon mal da ist ...

So funktioniert mein altmodisches Kaffeeaufbrühen
  1. Porzellanfilter auf die Kaffeekanne stellen 
  2. Umgedrehten Löffel oder ähnliches in den Filter lehnen 
  3. Papierfilter hineinstellen 
  4. Gemahlenen Kaffee in den Filter geben (ca. 1 gehäufter Kaffeelöffel pro Kaffeebecher, ich mische koffeinfreien mit normalem (Schon-)Kaffee) 
  5. Kochendes Wasser über den Kaffee gießen, bis das Wasser bis zum Rand steht 
  6. Warten, bis das Wasser durchgelaufen ist, dann wieder aufgießen 
Kosten für den Porzellanfilter: ca. 14,50 Euro

Vorteile des Porzellanfilters
  • Guter Kaffeegeschmack
  • Günstiger Preis
  • Gut zu reinigen, auch die Spülmaschine übersteht der meine gut
  • Keine Material- und Energieverschwendung bei der Herstellung
  • Keine Material- und Energieverschwendung beim Einsatz 
  • Kein Verschleiß
  • Unendliche Lebensdauer
    (möglicherweise geht der Porzellanfilter kaputt, wenn man ihn auf einen Steinboden wirft - das möchte ich nicht ausprobieren)

Fazit: So ein Porzellanfilter ist eine gute Investition! 

Ich kann das altmodische Kaffeeaufbrühen auf jeden Fall empfehlen - verstehe aber, dass es für manche Menschen in manchen Situationen zu viel Zeit und Geduld erfordert. Manchmal erfordert es aber auch nur eine andere Taktik, um die Zeit zwischen dem Aufbrühen gut zu nutzen (beispielsweise kann man währenddessen die Spülmaschine ausräumen). Aber grundsätzlich stimmt es natürlich: Was das Kaffeeaufbrühen betrifft, ist man klar im Vorteil, wenn man im Homeoffice arbeitet!

Nun suche ich noch eine schöne Retro-Porzellankanne.

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PS: Inzwischen bin ich auch bei den Kaffeesorten wählerischer geworden und habe mich zum Bio-Kaffee*-Gourmet entwickelt.
*Werbelink

Freitag, 12. Juli 2019

Looks mit der Jeffree Star Cosmetics Jawbreaker-Palette - von alltagstauglich bis außergewöhnlich



Durch Social Media und die Beauty-Gurus hat Make-up einen neuen Stellenwert bekommen. Man unterstreicht nicht nur die eigenen Vorzüge, sondern es ist zunehmend im Trend, Kunstfertigkeit und Kreativität auf dem eigenen Gesicht oder dem von KlientInnen zu zeigen. Make-up soll bei der Selbstdarstellung und Selbstfindung helfen. Was die Jawbreaker-Palette von Jeffree Star Cosmetics Anfängern und Fortgeschrittenen in dieser Hinsicht bietet und welche Looks sich mit ihr gestalten lassen, zeigen die Beispiele von Beauty-YouTubern und Influencern bei Twitter und Instagram aus dem englischsprachigen Raum.

Jeffree Star stellt im folgenden Video die Sommerkollektion 2019 einschließlich der Jawbreaker-Palette vor: Jawbreaker Palette & Summer 2019 Collection Reveal! (YouTube, Kanal: Jeffree Star) 


Jawbreaker-Palette: Der erste Eindruck ist bunt


In diesem Sommer ist Neon angesagt und kürzlich war in den USA Pride Month - bunt ist also das Sommermotto! Jeffree Star's Version einer Sommer-Lidschattenpalette ist die Jawbreaker-Palette, eine Kombination von 24 Pastell- und Neontönen in sowohl matter als auch schimmernder/glitzender Lidschattenformulierung. Ihren Namen hat die Lidschattenpalette nach einer amerikanischen Bonbon-Süßigkeit.

Jeffree Star Cosmetics ist zwar eine US-amerikanische Make-up-Marke, die von ihrem Namensgeber unabhängig von globalen Konzernen gegründet wurde (Indiemarke), aber man kann die Produkte auch in Deutschland kaufen - jedenfalls online (siehe Make-up von JSC kaufen, wenn man in Deutschland wohnt)

Man sieht es der Jawbreaker-Palette auf den ersten Blick nicht an, sieht möglicherweise vor lauter Farben nicht die Möglichkeiten, aber mit der 24-Farben-Palette sind viele ganz unterschiedliche Looks möglich: vom dezenten Betonen der eigenen Vorzüge über sommerlich leichte, fröhliche Looks bis zu intensiven Abendlooks oder regelrechten Kunstwerken auf dem Gesicht.

Die Jawbreaker-Palette ist Teil von Jeffree Stars Sommerkollektion 2019. Sie enthält, entsprechend den Vorgaben der amerikanischen Lebensmittelüberwachung und Arzneimittelbehörde (Food and Drug Administration, FDA) deklariert, sowohl Lidschatten als auch "gepresste Pigmente" (Pressed Pigments). Übrigens gehören zur Sommerkollektion neben der Jawbreaker-Palette normale und flüssige Lippenstifte, einzelne Highlighter, eine Highlighter-Palette sowie eine Mini-Breaker-Palette mit 9 Lidschatten/"gepresste Pigmente" (vorwiegend Lila-, Pink- und Gelb-Orangetöne).

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Anregungen und Beispiele zur Verwendung der Jawbreaker-Palette


Mit der Jawbreaker-Palette kann man jeden Tag anders ausschauen. Man kann eine, zwei oder ganz viele Farben (Einzelheiten zur Jawbreaker-Palette) für einen Look auswählen, kann die Farben einfach auftragen und nur die Farbübergänge ineinander fließen lassen oder moderne Techniken wie Cut Crease, Halo Eyes,  Smokey Eyes, Kombinationen daraus und Ähnliches anwenden, um wunderschöne Ton-in-Ton- oder mehrfarbige Looks in pastelligen/neonfarbenen Farben nach Lust, Laune und Anlass zu kreieren.

Hier eine Auswahl YouTube-Videos von YouTubern, die die Vielseitigkeit der Jawbreaker-Palette und schöne, teils ungewöhnliche Farbkombination und Anwendungstechniken zeigen:

Beauty District testet die Jawbreaker-Palette und gibt Anleitungen für zwei Looks


Annette von Annette's Makeup Corner zeigt Anleitungen für 10 verschiedene Jawbreaker-Looks in unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden.


Tati Westbrook checkt, ob ihr als erfahrende Make-up-Testerin die Jawbreaker-Palette gefällt, und zeigt ganz nebenbei, wie schön ein Pink-Lila-Look auch an über Dreißigjährigen aussehen kann.


NaySay zeigt einen extravaganten Grün-Violett-Look mit Glitter und üppigen falschen Wimpern.


Mariaagloriaa spielt mit der Jawbreaker Kollektion und hat am Ende einen tollen Purpur-Look erschaffen.


Vicmram experimentiert mit der Jawbreaker-Palette. Der von Grün dominierte Lidschattenlook ist zu vielen Gelegenheiten tragbar. Die verwendeten Lippenfarben nur was für Extravagante.


Chrissy Glamm beweist, dass man mit der Jawbreaker-Palette in wenigen Minuten einen alltagstauglichen Look zaubern kann.


Links zu weiteren YouTube-Videos sowie Instagram-Veröffentlichungen mit Jawbreaker-Looks (persönliche Favoriten)



Sarahs wunderschöne Summer Vibes. Ich drücke die Daumen für die JeffreeStarPRList

Beautydistrict11 zeigt wie man einen alltagstauglichen Soft-Green-Glam-Look mit der Jawbreaker-Palette hinbekommt.

Ashleigh Mcpherson trägt einen Sommerlook in Rot-Gelb.

Savannah führt einen frischen hellblauen Ton-in-Ton-Look vor

Tonya Stylz zeigt ein sehr schönes Ton-in-Ton-Make-up - farblich dezent und dennoch intensiv.

Shauna326 (Brains & Beauty) ist sehr hübsch in Pink.

Makeuplennie zeigt sich geheimnisvoll mit einer Pink-Violett-Blau-Kombination.

Cherry Wallis hat einen sehr schönen, sommerfrischen Pastelllook kreiiert

Bruja bezaubert mit einer Orange- und Violett-Kombination.

ChrissyGlam hypnotisiert mit einem Ton-in-Ton-Look in Rose-Violett.

Tia Shea's Look zeigt die Leuchtkraft der Farben.

Laviedunprince hat das Jawbreaker Motto als Kunstwerk auf sein Gesicht gebracht.

Nick (Bearded and Beautiful) zeigt die gesamte Sommerkollektion an sich.

Roxy (Her Extra-ness) hat ihr Gesicht als Leinwand für ein erdbeeriges-Kunstwerk genutzt.

Wem die Beispiele noch nicht reichen: Auf Instagram und Twitter findet man unter dem Hashtag Jawbreaker (#Jawbreaker) weitere Anregungen. Und möglicherweise zeige ich irgendwann auch ein paar Looks an mir selbst als Beispiel für die Anwendung auf reifer Haut und an Augen mit tiefen Schatten und Schlupflidern. Doch bisher bin ich kamerascheu und noch zu ungeübt mit dem Equipment - sowohl was Pinsel und Paletten als auch was Kamera, Mikro, Editierprogramme & Co. betrifft.

Einzelheiten zur Jawbreaker-Palette


Die Palette enthält siebzehn matte und sieben schimmernde Farben (schimmernd: Snack, Jawbreaker, And what?, Orange Juice, Cotton Candy, Lemon Drop, Bite Me).
Wie alle JSC-Kosmetik ist sie vegan und wurde ohne Tierversuche hergestellt.

Für die Herstellung von veganem Make-up können keine Farbstoffe tierischer Herkunft verwendet werden, also wird beispielsweise der rote Karmesin-Farbstoff, der aus Cochenilleschildläusen gewonnen wird, sowie andere tierische Farbstoffe durch nicht-tierische farbgebende Stoffe ersetzt.

Doch nicht alle diese Ersatzfarbstoffe sind von der amerikanischen Lebensmittelüberwachung und Arzneimittelbehörde (Food and Drug Administration, FDA) für Lidschatten, also die Anwendung im unmittelbaren Augenbereich, freigegeben, weswegen manche von ihnen nicht Lidschatten (Eye Shadow), sondern "gepresse Pigmente" (Pressed Pigments) genannt werden und in den USA auf der Packung ein Warnhinweis mit dem Produkt mitgegeben werden muss. Der entsprechende Hinweis auf der Produktseite bei jeffreestarcosmetics.com sowie auf der Produktverpackung der Palette lautet dementsprechend: "Attention: Bubble Gum, Licorice, Fuck, Gum Drop, Snack, Raspberry, And What?, Orange Juice, Suck, Cotton Candy, Bite Me, and Cherry Wet are not intended for use around the immediate eye area." Diese genannten Farben enthalten also Pigmente, die nach amerikanischen Vorschriften nicht für Lidschatten genehmigt sind.

In der europäischen Union gilt seit 2012 eine europaweite Verordnung (Verordnung (EG) Nr. 1223/2009 über kosmetische Mittel) und in Deutschland zusätzlich die deutsche Verordnung über kosmetische Mittel für die zusätzlich in Deutschland relevanten Umstände. Die europaweite Verordnung (Fassung August 2018) enthält verschiedene Anhänge, beispielsweise einen Anhang IV mit einer Liste der zugelassenen Farbstoffe.

Die Inhaltsstoffe und Farbstoffe für jede einzelne Jawbreaker-Lidschatten-/Pressed-Pigment-Farbe findet man auf der Jawbreaker-Palette-Produktseite von Jeffreestarcosmetics.com, wenn man in den Produktfotos ganz nach rechts scrollt: Es ist es das letzte Produktfoto und man kann es per Mouse-over vergrößern. Wer eine Allergie befürchtet, kann hier checken, ob etwas dabei ist, was bei ihm/ihr regelmäßig Allergien auslöst. Und wer mehr über die verwendeten Farbstoffe wissen möchte, kann anhand der CI (Colour-Index-Nummer) recherchieren.

Beispiel: In der Jawbreaker-Farbe Cherry Wet gibt es unter anderen diesen Farbstoff Red 7 Lake (CI 15850). Nach CI 15850 kann man in INCI-Datenbanken beispielsweise von haut.de  oder im Anhang IV der europäischen Verordnung (Annex IV) von suchen (INCI steht für International Nomenclature Cosmetic Ingredients). In der europäischen Verordnung findet man diese Nummer dann im Anhang IV unter der Referenznummer 27 und dort ist keine Einschränkung angegeben (im Gegensatz zum orangenen Farbstoff CI 15510, der nicht in Augenprodukten sein soll und der meinem Check nach auch in keinem der Jawbreaker-Farben enthalten ist.

Manche der gepressten Pigmente können nach dem Abschminken Farbflecken auf der Haut hinterlassen, die in der Regel nach einigen Tagen verschwinden - bis dahin kann man sie mit Concealer abdecken.

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Der Umgang mit Lidschatten und "Pressed Pigments" in der Praxis


"Gepresste Pigmente" sind oft sehr farbintensiv, d. h., man benötigt nur sehr wenig. Außerdem ist zu empfehlen, Ober- und Unterlid mit Lidschattenprimer oder Concealer vorzubereiten (siehe unten), damit diese gut anhaften. Sie werden am besten zunächst mit der flachen Seite eines dichten Pinsels (Packing Brush) auf die mit Primer vorbereitete Haut getupft und können dann mit einem weicheren Pinsel (Blending Brush) mit zirkulierenden Bewegungen so eingearbeitet werden, dass statt scharfer Ränder ein weicher Verlauf entsteht.

Grundsätzlich kann man zwar Farben übereinander packen oder ineinander mischen, sollte aber wissen, dass Komplementärfarben (oder komplementäre Bestandteile) Grau ergeben können und dieser Effekt ist nicht immer passend oder gewünscht.

Manche Make-up-Anwender beginnen ihren Lidschatten-Look mit einer sogenannten Transition-Farbe in der Lidfalte. Am Ende wird die Transition-Farbe - wenn überhaupt, dann - nur als Hauch zu sehen sein. Andere arbeiten sich von dunklen Farben im äußeren Augenwinkelbereich zu den helleren Farben im inneren Augenwinkel vor (oft bei Smokey Eyes beziehungsweise bei Schlupflidern). Die Videos oben zeigen verschiedene Techniken zum Nachmachen und Ausprobieren.

Empfohlene Lidvorbereitung


Damit Lidschatten oder Pressed Pigments gut halten und sich auch gut verarbeiten lassen, werden Ober- und Unterlid am besten mit einer Lidschatten-Grundierung (Eyeshadow Primer, beispielsweise PLouise) oder einem Concealer (Korrekturfarbe, beispielsweise der JSC Concealer) vorbereitet. Wenn die Farben richtig ins Auge springen sollen und grundsätzlich bei reinen "Pressed Pigments", sollte man den Primer oder einen möglichst hellen Concealer nicht mit einem Puder abmattieren ("setten"), bevor man die Lidschattenfarbe aufträgt, sondern den Lidschatten oder die Pressed Pigments direkt auf Primer oder Concealer aufbringen. Das gilt auch, wenn die Cut-Crease-Technik angewendet wird.

Fazit


Die Jawbreaker-Palette bietet viele schöne Farben, mit denen die meisten Tester sehr gut zurechtkamen und schöne Looks kreieren konnten. Sie lädt ein zum Spielen und Experimentieren - für Make-up-Anfänger und fortgeschrittene Makeup Artists (MUA).

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Hinweis
Der Blogartikel ist nicht gesponsert, ich habe die Produkte selbst gekauft.

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Freitag, 28. Juni 2019

Wo kann man Make-up von Jeffree Star Cosmetics kaufen, wenn man in Deutschland wohnt?


Die Jawbreaker-Palette mit Lidschatten und "Pressed Pigments" ist das Herzstück der Jeffree Star Cosmetics Sommerkollektion 2019 und - passend zum Pride-Monat sowie zum Thema Sommer - vorwiegend in Neon und Pastell gehalten.
Jeffree Star ist ein amerikanischer Beauty-Guru und Influencer mit vielen Millionen Abonnenten und Fans auf YouTube, Instagram und in anderen sozialen Netzen. Er hat auch in Deutschland viele Fans, die gerne seine veganen und ohne Tierversuche hergestellten Make-up-Produkte sowie Accessoires und Modeartikel kaufen möchten. Bisher findet man das Sortiment von Jeffree Star Cosmetics (JSC) in Deutschland nicht in stationären Läden, man kann die Produkte jedoch online bestellen. Die Vor- und Nachteile der verschiedenen Online-Shopping-Möglichkeiten.

Die Online-Shoppingmöglichkeiten:

Jeffree Star Cosmetics bei Beauty Bay (Online-Shop UK)  

Beauty Bay ist ein von Jeffree Star Cosmetics autorisierter und für gut befundener Beauty-Einzelhändler. Der englische Online-Shop hat ein umfangreiches Jeffree-Star-Make-up-Sortiment und bietet auch einzelne Accessoires und Modeartikel an. Wenn Neuheiten erscheinen, sind sie in der Regel auch bei Beauty Bay am Erscheinungstag zur angekündigten Zeit im Online-Sortiment gelistet und können bestellt werden. Die Preise werden im Shop in Euro angezeigt und es wird in Euro abgerechnet. Ware, die bei Beauty Bay auf Lager ist, kommt meiner Erfahrung nach sehr schnell zum Kunden nach Deutschland. Die Lieferung ist ab einem Warenwert über 20 Euro versandkostenfrei.

Diese Artikel aus der Jeffree Star Jawbreaker-Sommerkollektion 2019 wurden eine Stunde nach dem offiziellen Erscheinen (Freitag, 21. Juni um 10 Uhr) bei Beauty Bay online bestellt. Die Bestellung wurde automatisch per E-Mail bestätigt. Am Samstag, den 22. Juni kam die Mitteilung, dass die Ware versandfertig verpackt sei (dispatcher confirmation). Am Dienstag, den 25. Juni meldete sich DHL, dass die Ware am nächsten Tag einträfe (Kleinstadt bei München). Am Mittwoch, den 26. Juni um ca. 10 Uhr war sie am Ziel. Gesamtdauer trotz Wochenende: 5 Tage. Sehr gut!

Der Beauty-Bay-Shop ist übersichtlich und nutzerfreundlich, die Bestellung bei Beauty Bay ist auch von Deutschland aus einfach (beispielsweise Bezahlung mit Paypal), der weitere Ablauf transparent, nachverfolgbar und meiner persönlichen Erfahrung nach zuverlässig. Doch es ist zu befürchten, dass das Online-Shoppen in UK nach einem Brexit nicht mehr so schnell und reibungslos sein wird - siehe weiter unten die Online-Bestellungen in den USA.

Übrigens darf man bei Beauty Bay, wie auch im Jeffree Star Cosmetics eigenen Online-Shop, in der Regel nur zwei Exemplare eines Artikels (beispielsweise nur zwei Jawbreaker-Paletten) kaufen, damit möglichst viele Fans ein paar Stücke von den heiß begehrten Produkten abbekommen und nicht ein paar ganz Schlaue die Ware einheimsen und überteuert auf Ebay, Amazon oder anderen Plattformen verkaufen.

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Weitere Shopping-Möglichkeiten innerhalb der EU

Es gibt weitere autorisierte Online-Shops innerhalb der EU beispielsweise bei
Aktuelle Informationen, welcher Vertriebspartner in welchem Land autorisiert ist, Jeffree Star Cosmetics Produkte zu verkaufen, gibt es in den FAQ auf den Webseiten von Jeffree Star Cosmetics.

Jeffree Star Cosmetics bei Douglas (Online-Shop, Deutschland)

Douglas hat seit dem 28. Mai 2019 Produkte von Jeffree Star Cosmetics in seinem Sortiment. Leider führt Douglas bisher nur einen Bruchteil der Make-up-Produkte und keine Accessoires oder Modeartikel. Die letzten Neuheiten, wie die Concealer und Puder sowie die Sommerkollektion 2019 (Jawbreaker Collection) sucht man bisher vergebens. Die Lieferung ist ab 24,95 Euro versandkostenfrei und man kann zwischen DHL und Hermes wählen.

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Jeffree Star Cosmetics – der Online-Shop (USA)

Im Online-Shop in den USA bekommt man alles, was es im Jeffree Star Cosmetics Sortiment an Make-up, Accessoires und Modeartikeln gibt und es wird in Original JSC-Paketen und in schönem Einwickelpapier mit Logoaufdruck geliefert – zumindest die Produkte, die nicht gerade ausverkauft sind und damit muss man bei einer so begehrten Indiemarke, die so schnell wächst, rechnen. Als Käufer aus Deutschland sollte man sich bei einer Bestellung in den USA auch auf hohe Versandkosten, eine lange Lieferzeit, eine nochmals zeitverzögernde Zollabwicklung sowie nicht gerade geringe Einfuhrgebühren gefasst machen.


Pinkfarbene Pakete mit dem Jeffree-Star-Cosmetics-Logo machen wartende Fans glücklich. Allerdings muss der deutsche Jeffree-Star-Fan mit langen Lieferzeiten, nerviger Zollabwicklung sowie Zollgebühren, Einfuhrumsatzsteuer und/oder anderen Einfuhrgebühren und Kosten rechnen (beispielsweise Nachnahmegebühr, wenn der Zoll das Paket nach Hause schicken lässt).

Jeffree Star Cosmetics bei amerikanischen Einzelhandelspartnern

Da Jeffree Star Cosmetics bei Neuerscheinungen und Wiederauflagen sehr große Mengen weltweit verschicken muss, kann es manchmal schon eine Weile dauern, bis eine Bestellung überhaupt abgewickelt wird. Alternativ bestellen manche Fans die begehrten JSC Produkte bei autorisierten amerikanischen Online-Shops, beispielsweise bei Beautilish oder bei Morphe.

Auf der Jeffree Star Cosmetics Website findet man unter dem Punkt FAQ Informationen zum Rückgaberecht und anderes mehr – so auch eine Liste autorisierter Einzelhändler weltweit.

Jeffree Star Cosmetics bei Amazon, Ebay & Co.

Natürlich gibt es auch auf Amazon und Ebay Händler, die Jeffree Star Cosmetics Produkte anbieten. Bei meinen Recherchen habe ich jedoch nicht einen gefunden, der zu den autorisierten Händlern gehörte, die auf der FAQ-Seite von Jeffree Star Cosmetics aufgeführt sind. Man weiß also nicht, ob es wirklich Originalprodukte oder Fälschungen schlechterer oder ungeprüfter Qualität sind (siehe auch Fälschungen, Duplikate und Fake-Produkte vermeiden). Und die Preise sind meist viel höher als die regulären Preise bei Jeffree Star Cosmetics oder die seiner autorisierten und für gut befundenen Online-/Einzelhändler.

Hintergrund

Influencer-Marken und Produkte

Dank Internet und Social Media werden wir neugierig auf Produkte aus aller Welt, die es bei uns (noch) nicht zu kaufen gibt. Beauty-Influencer bei Instagram und YouTube verkaufen nicht nur ihren sogenannten Merch (Modeartikel mit ihrem Logo oder typischen Sprüchen darauf), sondern gehen Kollaborationen mit Marken aus dem Bereich Make-up, Hautpflege, Kontaktlinsen, Nahrungsergänzungsmitteln und Ähnlichem ein oder gründen sogar ihre eigene Beauty-Marke wie beispielsweise Jeffree Star mit Jeffree Star Cosmetics. Wie gelangt man als Fan am besten an die begehrten Objekte, wenn diese Unternehmen in den USA oder sonst wo in einem Nicht-EU-Land sitzen und die Produkte in Deutschland (noch) nicht im normalen Handel bei vertrauenswürdigen Händlern angeboten werden. Auch wenn der Bestellvorgang über das Internet kinderleicht ist, die großen Distanzen, der Zoll und eventuelle Importvorschriften machen den Fans den Erwerb nicht ganz so einfach.

Jeffree Star Cosmetics

Die Marke Jeffree Star Cosmetics wurde von MySpace-Star und Singer-Songwriter Jeffree Star, geboren Jeffrey Lynn Steininger, Ende 2014 gegründet und startete bald darauf mit drei veganen, tierversuchsfreien Velour Liquid Lipsticks. Inzwischen ist Jeffree Star mit einem Beauty-YouTube-Kanal (15 Mio. Abonnenten) sowie seinen Kanälen auf Twitter, Snapchat und Instagram ein mächtiger Influencer, seine Marke ist geradezu explodiert und weltweit bekannt, das Sortiment an Make-up, Accessoires und Modeartikeln wächst und wächst und er ist längst nicht mehr nur Visionär, Designer, Gesicht, Herz und Seele seiner Marke, sondern auch ein millionenschwerer Unternehmer. Seine Fans aus aller Welt drängen ihn, auch in stationäre Geschäfte in ihren jeweiligen Heimatländern zu expandieren, aber bei der Wahl seiner Kooperationspartner ist er wählerisch. Make-up und seine Marke sind für ihn Ausdruck seiner Persönlichkeit und wofür er stehen will: Selbstverwirklichung, Kreativität, Pride. Da will er die Zügel in der Hand behalten.

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Montag, 24. Juni 2019

Ist Amazon noch sexy? Kommt drauf an, wen man fragt! (Meinung)

Einkaufen bei Amazon war einmal cool, aber ist es das noch oder gibt es bessere Alternativen?

Der Online-Händler Amazon.de* hat in seinen Anfangsjahren vorgemacht, wie Händler ihre Kunden behandeln sollten, denn er hat ihre Bedürfnisse in den Mittelpunkt der Händlertätigkeit gesetzt. Das innovative Unternehmen hat damals mit seiner Kundenfreundlichkeit und Zuverlässigkeit bei den Verbrauchern gepunktet und Vertrauen in den Online-Einkauf geschaffen. Als Händlerplattform bietet Amazon zudem seit Jahren auch kleinen Herstellern und Händlern überall auf der Welt Zugang zu einem riesigen potenziellen Kundenkreis und macht so manche kleine Unternehmung auf dem (von der großen Politik oft vernachlässigten) Lande erst möglich. Amazon unterhielt in Deutschland und anderen Ländern, in denen der Konzern aktiv ist, beinahe von Anfang an außerdem Werbepartnerprogramme, mit denen Homepages, Blogs und YouTube-Kanäle Werbeprovisionen verdienen können - das sind ein paar Cents, wenn Kunden etwas bei Amazon kaufen, nachdem sie über den Amazon-Partnerlink* zum Online-Shop gelangt sind.

Amazon.de* hat also zunächst frischen Wind in den Handel gebracht, der aber für einige Marktteilnehmer bald zum eisigen Polarwind wurde. Auch die sonstige Entwicklung der letzten Jahrzehnte von und mit Amazon war nicht nur positiv.

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Ganz subjektive Kritik an Amazon.de von mir als VerbraucherIn


Die Zeiten der Entdeckung einer neuen Einkaufswelt und der freudigen Erwartung der nächsten Buchsendung mit Lesezeichen und Gummibärchen, wie es zu Anfang war, sind leider vorbei.

Mir persönlich fällt als Kundin von Amazon.de inzwischen Folgendes unangenehm auf:
  • Beim Shoppen auf Amazon.de* erkenne ich oft erst beim dritten Hinsehen, dass ein Produktangebot nicht von Amazon selbst, sondern von einem Drittanbieter stammt. Kauft man aber mehrere Dinge - beispielsweise den gesammelten Bürobedarf - von mehreren Drittanbietern summieren sich die Versandkosten schnell zu einem unverhältnismäßig hohen Anteil auf. Die Alternative, vorher die Drittanbieter auszusortieren, ist mir zu zeitaufwändig. - 
  • Mir fehlt bei der Amazon-Produktsuche eine Auflistungsmöglichkeit der Angebote nach Preisen inklusive ihrer Versandkosten. Vor allem Drittanbieter nutzen das häufig so: Sie minimieren den Kaufpreis und setzen die Versandkosten sehr hoch an. So erscheinen sie bei einer aufsteigenden Liste nach Produktpreisen als erste. 
  • Zu den Drittanbietern findet man oft keine zufriedenstellenden Informationen wie Name und Sitz des Unternehmens, Unternehmensform etc. Dass auch solche, die diese Daten nicht angeben, verkaufen dürfen, vermittelt mir den Eindruck, dass es Amazon nicht kümmert, wer da was wem anbietet und ob alles rechtens zugeht. 
  • Ich habe inzwischen mehrmals Angebote von Drittanbietern gesehen, die bei den Herstellern (Markeninhabern) nicht als Partnerunternehmen aufgeführt sind und deren Angebote nach Aussehen und Preis mit großer Wahrscheinlichkeit Fake-Produkte (Duplikate, Plagiate, Counterfeits o. Ä.) sind. Inzwischen bin ich so verunsichert, dass ich Kosmetik-, Make-up- und andere Produkte lieber bei einem alteingesessenen stationären Laden/-Kette mit Online-Shop einkaufe.  
  • Mich stört, dass man nicht mit Paypal bezahlen kann. Wenn ich also ein Paypal-Guthaben abbauen will, was gelegentlich vorkommt, muss ich woanders einkaufen. 
  • Man kann sich den Paketauslieferer nicht aussuchen. Bei einigen Online-Shops kann man inzwischen aussuchen, von wem man die Lieferung zugestellt haben möchte. Bei Amazon nicht. Ich würde einen Paketdienst meiner Wahl bevorzugen, um steuern zu können, wann ich von wem bei meiner Arbeit zuhause gestört werde. Der Vorteil von DHL ist bei uns beispielsweise, dass alles zuverlässig zu einer bestimmten Uhrzeit vormittags an einem gewünschten Ort (ohne Klingeln) hinterlegt wird. Hermes liefert bei uns eher abends aus. 
  • Auslieferung durch Amazon möchte ich nicht, doch man kann das nicht wirksam abwählen. Mir persönlich gefällt es nicht, dass Amazon in unserer Gegend die Waren selbst ausliefert - für mich ist das ein Service mehr, der mich bei meiner Arbeit zuhause im Home-Office unterbricht. Meine Bestellungen sind selten dringend, es geht mir beim Online-Einkaufen um Zeitersparnis, mir würde die Auslieferung mit der regulären Post ausreichen. Außerdem ist das Amazon-Auslieferungspersonal meiner Erfahrung nach am wenigsten kompetent - die Personen sind zwar sehr freundlich und bemüht, machen aber auf mich den Eindruck, als seien sie nicht ausreichend, wenn überhaupt, geschult worden. Außerdem wird anscheinend oft gewechselt - ich glaube, ich habe noch keine Person zweimal gesehen. Tipp an Amazon: Unser DHL-Postbote ist deshalb so gut, weil er (vermutlich geschult wurde,) seit Jahren täglich liefert, immer das gleiche Verteilgebiet hat und seine Kunden (persönlich) kennt. 
  • Fast jede Bestellung bei Amazon.de* wird auf zig Kartons verteilt, die nach und nach eintrudeln - nicht nur die der Drittanbieter sind voneinander getrennt, manchmal auch die Dinge, die man bei Amazon selbst bestellt hat - vermutlich weil sie in unterschiedlichen Auslieferungslagern oder Logistikzentren gelagert werden. Das ist für mich als Kundin nicht nur nervig, sondern schafft unangenehm viel Verpackungsmüll.
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  • In letzter Zeit erhält man mit den Lieferungen von Amazon manchmal winzig kleine Lieferscheine, die nicht nur wegen der nicht zu entziffernden Schriftgröße, sondern manchmal auch wegen der unbekannten Sprache oder Schriftzeichen (ausländisches Logistikzentrum?) selbst mit einer Lupe nicht lesbar/verständlich sind. 
  • Rechnungen für Produkte von Drittanbieterfirmen muss man (wegen des Finanzamtes) teilweise hinterherlaufen - und stellt dabei manchmal fest, dass nicht alle Drittanbieter wissen, wie eine Business-Rechnung auszusehen hat. Will man die Umständlichkeiten und Ärger vermeiden, die möglicherweise bei der Buchführung, der Umsatzsteuervoranmeldung oder erst bei der Steuererklärung auftauchen, muss man vor der Bestellung für jeden einzelnen Artikel den Anbieter überprüfen, wo er sitzt, ob man von ihm eine ordentliche Rechnung erwarten kann und so weiter. Das hält auf - vor allem in Verbindung mit dem schwierigen Preisvergleich unter Berücksichtigung der verschiedenen Versandkosten der einzelnen Drittanbieter der Angebote.
  • Zollgebühren und spezielle Abwicklung teilweise bei Lieferungen von außerhalb des EU-Raums.
    Dafür kann Amazon zwar nichts, aber man könnte solche Waren/Anbieter ("Versand von außerhalb der EU") direkt auf der Produktseite kennzeichnen.

Mein Fazit als Kundin:
Das Einkaufserlebnis bei Amazon war meiner Meinung nach schon mal besser. Ich fühle mich inzwischen nicht mehr wie zu Anfang besonders wertgeschätzt, sondern effizient (aus Sicht des Händlers und nicht aus meiner Sicht) abgefertigt. Ich weiß, manches Ärgernis fällt beim Amazon-Primedienst weg und manche lieben den Amazon-Primedienst, ich aber vermeide solche Kundenbindungsinstrumente und finde Amazon Prime auch schwer zu durchschauen (und wenn ich das richtig kapiere: für Leute, die Prime-Video/Music/Reading nicht nutzen, uninteressant).

Online-Shopping-Alternativen zu Amazon.de

Inzwischen sind viele kleine und fast alle großen stationären Geschäfte und Kaufhausketten auch online zu finden. Statt also alles auf der Amazon-Plattform bei Amazon und den vielen Drittanbietern zu kaufen, kann man auch gleich beim Online-Fachgeschäft einkaufen.

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Meine Liste der Unternehmen mit Online-Shop, mit denen ich positive Einkaufserlebnisse hatte (Beispiele in alphabetischer Reihenfolge, meine Werbepartner sind gekennzeichnet (*) und mit einem Affiliate-Link/Partnerlink verlinkt.

  • dreschflegel-saatgut.de (Öko-Saatgut)
  • Erwin Müller (Tischdecken und andere Heimtextilien)* 
  • deichmann.com (Schuhe, Accessoires)* 
  • gaissmayer.de (Staudengärtnerei)  
  • gourmondo.de ((Bio-)Delikatessen)* 
  • happinessboutique.com (Modeschmuck) 
  • hofpfisterei.de (Öko-Brot) 
  • Loberon (Möbel, Wohnen, Accessoires)* 
  • Miamoda (Damenmode in großen Größen)* 
  • Nivea.de (Gesichts-, Haar-, Körperpflege) 
  • otto.de (Versandhändler für Mode, Möbel, Elektronik, Baumarkt, Garten und vieles mehr)* 
  • poetschke.de (Samen, Pflanzen, Gartenbedarf)* 
  • Rewe.de (Lebensmittel online-shoppen mit Lieferservice nach Hause) 
  • Sander-tischwaesche.de (Tischwäsche) 
  • tom-garten.de (Samen, Pflanzen, Gartenbedarf)* 
  • ullapopken.de (Mode ab Größe 42)* 


Apropos otto.de
Otto arbeitet meiner Erfahrung nach zuverlässig und professionell, die Versandkosten pro Standard-Paket betragen 5,95 Euro. Ausgeliefert wird mit Hermes. Andere Preise gelten bei Lieferung innerhalb von 24 Stunden, Lieferung an einem Wunschtermin, Speditionsauslieferung, direkte Lieferung durch Drittanbieter o. Ä. Bei Otto kann ich (ohne mir bekanntem Deckel) alles auf Rechnung bestellen, wenn ich will. Ein Grund, warum ich gerade teure Elektronik inzwischen dort bestelle - und ich musste noch nie etwas zurückschicken, alles war einwandfrei und die Lieferungen kamen sehr viel schneller als auf der Webseite (aufgrund von Herstellerangaben) vorausgesagt. Allerdings öffnet auch otto.de mit Otto Market seine Plattform für Drittanbieter. Bisher ist deren Zahl aber überschaubar - bekannte Marken, meinem Eindruck nach niemand, der Fake-Produkte verkaufen und Produktpiraterie unterstützen würde. Ich hoffe darauf, dass Otto.de strengere Maßstäbe und Kontrollen ansetzt, als es Amazon derzeit zu tun scheint.

*Werbelink/Affiliate-Links)

Wofür wird Amazon sonst noch kritisiert?


Das amerikanische Online-Unternehmen hat in manchen Branchen eine marktbestimmende Macht, derer sich der Handel der Region oder des Landes kaum wehren kann.

Infografik: So mächtig ist Amazon in Deutschland | Statista Mehr Infografiken finden Sie bei Statista

Kritisiert wird Amazon.de

  • wegen seiner marktbeherrschenden Stellung, die andere Händler zwingt, über Amazon zu verkaufen - was wiederum für sie die Gefahr birgt, von Amazon dauerhaft abhängig zu werden, 
  • wegen des Drucks, den Amazon auf die Händler versucht auszuüben - angeblich nutzt Amazon.de die Daten der Händler, um interessante Produkte zu identifizieren und dann selbst anzubieten, 

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  • als Arbeitgeber, weil sich das Unternehmen sich nicht dem Einzelhandelstarif unterwerfen will, 
  • als Unternehmen, das jedes Steuerschlupfloch ausnutzt und nach Meinung vieler zuwenig Steuern in Deutschland/Europa bezahlt im Verhältnis zu den Einnahmen, die das Unternehmen hier macht, 
  • Plattformbetreiber, weil das Unternehmen angeblich Produkte, die bei einem Drittanbieter gut laufen, auch in sein Sortiment übernimmt. Von manchen wird auch kritisiert, dass die Listung der Ergebnisse der Produktsuche nicht verbraucherfreundlich sei. 
  • als Händler, denn als Kunde/Kundin fühlt man sich nicht mehr so wichtig genommen, wie es einmal war. 
  • auch als Autorin, deren Bücher dort verkauft werden, fühle ich mich nicht wichtig genommen. Beispiel: Ich habe etwa 20 Mal gemeldet, dass eine Rezension, die offensichtlich gekauftem Saatgut gilt, nichts mit meinem Buch zu tun hat und entfernt werden sollte: keine Reaktion.
Alexa wird Amazon noch mächtiger machen 
Mit der zunehmenden Verbreitung des Sprachassistenten Alexa in Verbindung mit Amazon Echo werden sich die Probleme wahrscheinlich noch verstärken. Wer Alexa beauftragt, Milch zu bestellen, bekommt von ihr die Marken vorgeschlagen ...

Daran, Amazons Macht einzuschränken, und das Unternehmen besser zu regulieren, arbeiten Wettbewerbs- und Verbraucherschutz, EU-Politiker und andere - bisher noch mit mäßigem Erfolg und manches Mal mit nicht erwarteten Nebenwirkungen.

Hintergrundwissen Amazon
Amazon (US-Website: Amazon.com*) wurde 1994 in den USA von Jeff Bezos als Online-Buchhändler gegründet. 1997 wurde das Unternehmen an die Börse gebracht und ist heute ein börsennotierter, international agierender Konzern, der nicht nur Online-Händler mit einer enormen Produktpalette ist, sondern seine Handelsplattform auch Drittanbietern geöffnet hat und bei deren Handel mitverdient, außerdem an speziellen Dienstleistungen, die Amazon hinsichtlich Fullfillment (Lagerung, Auslieferung etc.) bietet.
Amazon hat lokalisierte Online-Shops in vielen Ländern. Außerdem hat es bedeutende Tochterunternehmen wie den IT-Infrastrukturdienstleiter und Cloudanbieter Amazon Web Services (AWS) .

In Deutschland hat Amazon.de* ein Sortiment an neuen und teilweise gebrauchten Produkten, die nicht nur von Amazon selbst, sondern auch von anderen Dritten angeboten werden. Der Versand der Produkte wird teilweise von Amazon übernommen (sowohl für eigene als auch im Auftrag für Drittanbieter) und teilweise von den Drittanbietern selbst ausgeführt. Amazon verdient am Verkauf eigener Produkte, an Gebühren, die Drittanbieter zahlen müssen und über Dienstleistungen, die Amazon für Drittanbietern auf Wunsch übernimmt (z. B. die Warenlagerung und den Versand).

Zwecks Transparenz:
Ich besitze EINE Amazon-Aktie und bin damit Amazon-Investorin (-> mehr zu Geld und Börse). Darüber hinaus bin ich Werbepartnerin von Amazon.de* und anderen Unternehmen. Werbelinks sind mit einem * gekennzeichnet - kauft jemand etwas, nachdem er über meinen Werbelink zum Shop gelangt, erhalte ich ein paar Cents. In diesem Blogartikel vertrete ich wie immer meine persönliche Meinung als Verbraucherin.

PS:
Laut Amazon hat das Weihnachtsgeschäft 2018 einen Rekord gebrochen, es gab mehr Bestellungen als jemals zuvor (über Umsätze und Erträge wurde nichts gesagt). An mir kann es nicht gelegen haben! Ich habe circa Dreiviertel meiner Online-Einkäufe zwischen September und Jahresende woanders getätigt.

*Werbelink

Weitere Informationen
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Freitag, 17. Mai 2019

Die Wahrheit hinter dem Smoothie-Trend


Seit Jahren predigen Ernährungswissenschaftler, wir sollten mehr Obst und Gemüse essen. Aber sie konnten nur wenige dazu bringen, "Fünfmal am Tag Obst und Gemüse" und ähnlichen Konzepte wirklich dauerhaft umzusetzen - am ehesten machten noch die mit, die durch ärztliche Diagnosen wie Diabetes oder krankhaftes Übergewicht unter Druck standen oder Bikinifigur-Bewusste, die sich auf die nächste Badesaison vorbereiteten. 

Wir haben alle schon tausend Mal gelesen, wie gut Vitamine, viele sekundäre Pflanzenstoffe, Ballaststoffe, Spurenelemente und Anderes für die Gesundheit sind und sie sind in Obst und Gemüse reichlich enthalten. Aber wer hat schon Zeit und Lust stundenlang auf Obst und Gemüse herumzukauen, vor allem auf denen die so gesund sind, die man aber nicht mag. Nektarinen, Erdbeeren und Bananen sind ja optisch und geschmacklich recht fein, aber Grünkohl, Brokkoli und Rosenkohl? Die sind doch nur mit einem Braten, einer schönen Käsesoße oder anderen gehaltvollen "Beilagen" herunterzubekommen, oder nicht? In der Zeit, die man für einen großen Kohlrabi braucht, kann man drei Schokoriegel und eine Tüte Erdnussflips essen.

Irgend jemand muss nach einer Idee gesucht haben, wie man mehr Obst und Gemüse in die Menschen bekommt. Da die Wirkung von Nahrungsergänzungsmitteln - freundlich ausgedrückt: - umstritten ist, erfand jemand Smoothies und machte sie zum Trend.

Das Prinzip der Smoothie-Zubereitung

Smoothies zubereiten ist ganz einfach:
  1. Alles, was man (zumindest roh) nicht mag, in einen Smoothie-Mixer * packen,
  2. dazu einen geschälten Apfel ohne Kernhaus, eine geschälte Banane, Beeren oder eines der "Superfoods" (Heidelbeeren, Acaibeeren, Gojibeeren, Kakao, Chiasamen, Leinsamen und anderes) geben,
  3. einmal gut pürieren
  4. und dann den Brei verdünnt mit Wasser, Milch/Sojamilch, Joghurt und/oder Ähnlichem in einem hübschen Glas mit sehr dickem, bunten Strohhalm oder anderer Verzierung servieren.
Die Vitamine gehen nun runter wie Pina Colada und man sieht auch noch hipp damit aus - egal, ob unterm Sonnenschirm zu Hause, an der Strandbar oder im Club. Apropos, was ist eine Pina Colada anderes, als ein (Obst-)Smoothie, den man mit Rum verdünnt hat. (Möglicherweise würde etwas Spinat darin gar nicht auffallen - jedenfalls nicht beim letzten Glas).

Die Smoothies bringen also wirklich mehr Vitamine in die Menschen (notfalls hält man sich die Nase zu, wenn man einen Smoothie mit Grünkohl herunterwürgt), haben aber beim schnellen Runterschütten den Nachteil, dass sie nicht so gut sättigen, wie Obst und Gemüse, das man selbst kaut. Dessen sollte man sich bewusst sein und vielleicht einen Kompromiss zwischen den unpürierten Varianten (Salat, Rohkost, gekochte oder gegrillte Gemüse) und den pürierten (Smoothie, Gazpacho und andere Gemüse-/obstige Suppen, Soßen und Dips) von Obst und Gemüse finden.

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Wie kam ich überhaupt auf das Thema Smoothie? 

Mein Kühlschrank und andere Gemüsefächer quillen gerade über. In guter Absicht bezüglich meiner Gesundheit und Figur habe ich reichlich Obst und Gemüse eingekauft, mehr als ich Platz für die Lagerung hatte. Nun stellte sich heute Mittag die Frage, wie ich noch heute möglichst viel davon in mich hinein - oder durch mich hindurch - bekomme, damit nichts davon schlecht wird. Die Antwort war ganz einfach: Zeit für Smoothies!

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Samstag, 4. Mai 2019

Tortilla-Fladen wie Pizza belegen und backen (schnelle Küche)

Bei mir muss die Zubereitung von Mahlzeiten einfach und schnell gehen, denn ich arbeite selbstständig zuhause (im "Homeoffice") und kann nicht viel Zeit mit Kochen verbringen. Mein neuestes Experiment für die schnelle Küche: vorgefertige Tortilla-Fladen wie Pizza belegen und im Backofen backen.

Ich habe meinen Tortilla-Pizza-Fladen, nachdem er etwas abgeküht war, gewrapped: unten etwa 1/4 nach oben hochgeschlagen, dann von der linken Seite ebenfalls 1/4 eingeklappt und dann weiter nach rechts gerollt und schließlich mit einer Papierserviette in die Hand genommen und gegessen.
Ich möchte zwar gut und möglichst gesund essen, kann aber nicht viel Zeit für die Herstellung von Mahlzeiten aufwenden. Andererseits esse ich bevorzugt Lebensmittel in Bio-Qualität und versuche gleichzeitig sparsam zu leben, weswegen ich nur selten etwas vom Bringdienst kommen lasse und noch seltener in einem der Restaurants in meiner Umgebung esse - nichts davon ist Bio-Qualität, alles ist teurer als selbstgemacht und für einen Restaurantbesuch in der Mittagszeit müsste ich mich umziehen und herrichten, was ebenfalls Zeit kosten würde. Also läuft es Mittags meist darauf hinaus, das möglichst sinnvoll und schmackhaft zu verwerten, was ich gerade im Haus habe, denn wegen eines Rezeptes extra einkaufen zu gehen, kommt auch nicht infrage.

Kürzlich habe ich Tortilla-Fladen wie Flammkuchen belegt, siehe Tortilla-Wraps Elsässer Art), und war mit dem Ergebnis recht zufrieden. Es müsste also auch funktionieren, die Weizen-Fladen wie Pizza zu belegen, im Backofen zu backen und anschließend in Stücken, als Calzone (zusammengeklappt) oder Wrap zu verputzen. Gesagt, getan. Die Zubereitung dauerte nur wenige Minuten und weitere 12-15 Minuten das Backen. Und das schnelle Mittagessen war köstlich und sättigend.

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Meine Zutaten:

Tortilla-Fladen (ich habe es nur mit Weizen-Tortilla-Fladen getestet)
Tomatensauce Bio
Käse gerieben Bio
Salami in dünnen Scheiben Bio
Pilze geschnitten (braune Champignons, Kräuterseitling o.a.) Bio

Wer mag, kann die Tortilla-Fladen selbst zubereiten. Ich habe Weizen-Tortilla-Fladen aus dem Supermarkt genommen. Statt oder zusätzlich zu Pilzen/Salami kann man die Tortillafladen auch mit Schinken (oder veganem Wurst-/Fleischersatz o. Ä.) und/oder Gemüsen wie Zucchini, Paprika oder Zwiebeln in dünnen Scheiben belegen. Üblicherweise gibt die Salami viel Geschmack ab. Wenn man auf sie oder einen entsprechenden würzigen (veganen) Ersatz verzichtet, sollte man die Tomatensauce besonders intensiv würzen.

Meine Zutaten zur fruchtig-würzigen Tomatensauce (Mengen nach Geschmack):

fein gestückelte Tomaten frisch oder aus der Dose ("Pizzatomaten") Bio
etwas Tomatenmark Bio
Knoblauchzehe, fein gehackt Bio
Chili, frisch fein gewiegt oder getrocknet als Chiliflocken selbst gezogen, Bio
Olivenöl Bio
Basilikum Bio
Petersilie Bio
Salz
Zucker Bio

Zubereitung

Die Tomatensauce-Zutaten in einer Schale gut mischen und eine Zeit lang stehen lassen, damit sich das Knoblaucharoma und die Chilischärfe etwas verteilen. Den Backofen vorheizen und währenddessen die Tortilla-Fladen ganzflächig in dieser Reihenfolge belegen: Tomatensauce, geriebener Käse, Salamischeiben, Pilze.

Ich habe meinen uralten Kleinbackofen* genau zwischen mittlere und hohe Hitze eingestellt und die Tortilla-Fladen 12-13 Minuten backen lassen. Als ich sie herausgeholt habe, waren sie noch formbar. Ich habe sie auf einen Teller gegeben und wie einen Wrap gefaltet (Beschreibung, wie man einen Wrap falten kann, siehe Bildunterschrift oben). Wer seine Fladen knuspriger mag und sie lieber in Stücken essen möchte, muss sie etwas länger (und/oder eventuell mit etwas mehr Unterhitze) backen oder nach dem Backen noch kurz in eine Pfanne geben und sie dort von unten knusprig werden lassen.

Jedenfalls hat man am Ende eine leckere Pizza mit extra dünnem Boden.
Super einfach, schnell und köstlich.

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Freitag, 5. April 2019

Frisches Gemüse aus Deutschland - wann hat welches Saison? (Monatskalender)

Viele möchten sich aus Umweltgründen regional und saisonal ernähren. Das heißt: Sie entscheiden sich für frisches (oder im Winter auch für eingelagertes) Gemüse aus der Umgebung. Dieses bekommt man bei Anbauern mit angeschlossenem Verkauf, in Biomärkten und auch in Supermärkten (Herkunftsland Deutschland  oder genauere Regionsangabe). Wer  schon zu Hause plant, was auf den Tisch kommen soll, beispielsweise bei einem Essen für Gäste, braucht die Information, was es gerade (frisch) aus Deutschland oder der näheren europäischen Umgebung zu kaufen gibt. Hier finden Sie einen Kalender nach Monaten. (ergänzt am 5.4.2019)

Sind Sie ein Locavore/Localvore - jemand, der/die Erzeugnisse aus der Region bevorzugt? Regional und saisonal einzukaufen und zu kochen ist angesichts von zunehmendem Umwelt- und Klimabewusstsein angesagt. Obst und Gemüse, das nur kurze Wege bei möglichst effizienter Verteilung und kurzen stromfressenden Lagerzeiten hinter sich hat, hat weniger Energie verbraucht und einen geringeren CO2-Fussabdruck als Lebensmittel, die erst um die halbe Welt geflogen werden müssen.
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Allerdings haben auch die Verbraucher selbst einen großen Anteil auf die Umweltbilanz: Einkaufsfahrten, Lagerung, Waschen und Zubereiten zuhause spielen eine erhebliche Rolle. Um es direkt zu sagen: Sie sollten Einkaufsfahrten mit dem Auto möglichst reduzieren/rationalisieren und Obst und Gemüse effizient mit wenig Wasser reinigen sowie energiesparend kochen.


Feldsalat ist ein aromatischer Salat, der im Winter angeboten wird.
Er wird in Kaltgewächshäusern (ungeheizt oder frostfrei geheizt) angebaut.

Deutsches Obst und Gemüse - wann gibt es was?


Damit man regionale und saisonale Mahlzeiten und Einkäufe besser planen kann, hier eine Übersicht in Form eines Kalenders mit deutschem Obst- und Gemüse-Angebot nach Monaten .

Porree frisch vom Feld gibt es
fast das ganze Jahr
Januar
Obst: Äpfel
Gemüse: Porree, Chicoree, Chinakohl, Grünkohl, Rotkohl, Weißkohl, Rosenkohl, Wirsing, Champignons, Feldsalat, Pastinaken, Wurzelpetersilie, Steckrüben, Rote Bete, Knollensellerie, Kartoffeln, Schwarzwurzeln

Februar
Obst: Äpfel
Gemüse: Chicoree, Chinakohl, Rotkohl, Rosenkohl, Weißkohl, Wirsing, Champignons, Feldsalat, Pastinaken, Wurzelpetersielie, Steckrüben, Rote Bete, Knollensellerie, Kartoffeln, Schwarzwurzeln

März
Obst: Äpfel, Rhabarber (Rhabarber wird meist zu den Gemüsen gerechnet)
Gemüse: Spinat, Champignons, Rote Bete, Knollensellerie, Weißkohl, Kartoffeln,

April
Obst: Äpfel, Rhabarber
Gemüse: Spargel, Porree, Salat, Spinat, Champignons, Kohlrabi, Rettich, Radieschen, Paprika, Kartoffeln


Schnelles Rezept:
Gebratenes Gemüse mit Tagliatelle


Zutaten

Gemüse (grüner Spargel, Zucchini, Zuckererbsen o. Ä.)
Tagliatelle
Knoblauch in Stücken, gewiegt oder gepresst
Olivenöl
Parmesankäse
Salz, Pfeffer



Zubereitung

Gemüse vorbereiten (beispielsweise holzige Enden vom grünen Spargel abschneiden), und in mundgerechte Stücke schneiden.

Das vorbereitete Gemüse langsam in einer Pfanne oder einem Schmortopf in Olivenöl anbraten, bis es zwar gar, aber noch ein wenig knackig ist, während man nebenbei die Tagliatelle (oder Fettucine oder Linguine) in Wasser kocht.

Etwa zur Hälfte der Gemüseschmorzeit den Knoblauch zum Gemüse geben und mitgaren - er soll weich werden und Geschmack abgeben, darf aber nicht anbrennen.

Am Ende abgeseihte Tagliatelle und Gemüse mischen, mit Salz und Pfeffer würzen, eventuell noch etwas Olivenöl (und optional etwas Butter) hinzugeben. Mit geriebenem Parmesan servieren.

Guten Appetit!


Mai
Obst: Erdbeeren, Heidelbeeren, Rhabarber
Gemüse: Spargel, Frühlingszwiebeln, Salat, Chinakohl, Spinat, Champignons, Rucola, Spitzkohl, Wirsing, Blumenkohl, Brokkoli, Kohlrabi, Rettich, Radieschen, Paprika, Salatgurke, Tomaten, Stangensellerie, Kartoffeln

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Juni
Obst: Erdbeeren, Heidelbeeren, Himbeeren, Johannisbeeren, Kirschen, Stachelbeeren, Rhabarber
Gemüse: Spargel, Möhren, Frühlingszwiebeln, Salat, Chinakohl, Dicke Bohnen, Bohnen, Champignons, Rucola, Spitzkohl, Wirsing, Rotkohl, Weißkohl, Blumenkohl, Brokkoli, Kohlrabi, Rettich, Radieschen, Pak Choi, Mairüben, Fenchel, Paprika, Salatgurke, Tomaten, Stangensellerie, Kartoffeln, Zucchini

Juli
Obst: Aprikosen, Brombeeren, Erdbeeren, Heidelbeeren, Himbeeren, Johannisbeeren, Kirschen, Gemüse: Pflaumen, Stachelbeeren, Rhabarber
Möhren, Porree, Frühlingszwiebeln, Salat, Chinakohl, Dicke Bohnen, Bohnen, Erbsen, Champignons, Rucola, Rotkohl, Weißkohl, Wirsing, Blumenkohl, Brokkoli, Kohlrabi, Rettich, Radieschen, Pak Choi, Mangold, Mairüben, Fenchel, Paprika, Tomaten, Salatgurke, Stangensellerie, Kartoffeln, Zucchini, Zuckermais, Zwiebeln

August
Obst: Aprikosen, Birnen, Brombeeren, Erdbeeren, Heidelbeeren, Himbeeren, Johannisbeeren, Gemüse: Mirabellen, Pflaumen
Möhren, Porree, Frühlingszwiebeln, Salat, Chinakohl, Bohnen, Champignons, Erbsen, Rucola, Rotkohl, Weißkohl, Wirsing, Blumenkohl, Brokkoli, Kohlrabi, Rettich, Pak Choi, Mangold, Mairüben, Fenchel, Paprika, Salatgurke, Tomaten, Stangensellerie, Kartoffeln, Zucchini, Zuckermais, Zwiebeln

September
Je kürzer der Weg von der Pflanze
zum Tisch, desto besser
Obst: Äpfel, Birnen, Brombeeren, Erdbeeren, Heidelbeeren, Gemüse: Himbeeren, Johannisbeeren, Mirabellen, Pflaumen
Möhren, Porree, Frühlingszwiebeln, Salat, Chicoree, Chinakohl, Spinat, Bohnen, Champignons, Rucola, Spitzkohl, Rotkohl, Weißkohl, Wirsing, Blumenkohl, Brokkoli, Kohlrabi, Rettich, Radieschen, Pak Choi, Mangold, Mairüben, Fenchel, Feldsalat, Paprika, Salatgurke, Tomaten, Rote Bete, Stangensellerie, Knollensellerie, Kartoffeln, Süßkartoffeln (Ipomoea batatas), Zucchini, Zuckermais, Zwiebeln

Oktober
Obst: Äpfel, Birnen
Gemüse: Möhren, Porree, Salat, Chicoree, Chinakohl, Spinat, Bohnen, Champignons, Rucola, Spitzkohl, Rotkohl, Blumenkohl, Brokkoli, Grünkohl, Kohlrabi, Rettich, Radieschen, Weißkohl, Wirsing, Rosenkohl, Feldsalat, Paprika, Kürbis, Rote Bete, Knollensellerie, Kartoffeln, Süßkartoffeln (Ipomoea batatas), Topinambur (Helianthus tuberosus), Yacón (Smallanthus sonchifolius), Schwarzwurzeln, Zucchini, Zuckermais, Zwiebeln

Grünkohl gibt es von Herbst bis Spätwinter
November
Obst: Äpfel, Birnen
Gemüse: Porree, Chicoree, Chinakohl, Spinat, Bohnen, Champignons, Rotkohl, Grünkohl, Weißkohl, Wirsing, Rosenkohl, Feldsalat, Pastinaken, Kürbis, Wurzelpetersilie, Steckrüben, Rote Bete, Knollensellerie, Kartoffeln, Schwarzwurzeln, Süßkartoffeln (Ipomoea batatas), Topinambur (Helianthus tuberosus), Yacón (Smallanthus sonchifolius)

Dezember
Obst: Äpfel
Gemüse: Porree, Chicoree, Spinat, Champignons, Feldsalat, Rotkohl, Grünkohl, Weißkohl, Wirsing, Rosenkohl, Pastinaken, Wurzelpetersilie, Rote Bete, Steckrüben, Knollensellerie, Kartoffeln, Schwarzwurzeln, Süßkartoffeln (Ipomoea batatas), Topinambur (Helianthus tuberosus), Yacón (Smallanthus sonchifolius)

Aufgrund der Jahreszeiten ist das Angebot im Jahresverlauf sehr unterschiedlich. Durch Einkochen, Einwecken, Einlegen, Dörren, Einfrieren und andere Haltbarmachungstechniken kann man seine Lieblingsgemüse und Kompott auch in die Folgemonate mitnehmen.

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Mittwoch, 30. Januar 2019

Would you buy makeup dupes like Bhad Bhabie CopyCat Makeup to save money? (opinion)

Because his social media followers asked him to, beauty guru, singer-songwriter and entrepreneur Jeffree Star (Los Angeles area/USA) reviewed products of the Bhad Bhabie CopyCat Makeup line on his YouTube channel. Bhad Bhabie's real name is Danielle Bregoli who became famous on TV (Dr. Phil show) for being a teen causing troubles. Her phrases went viral on the Internet and she became an Internet celebrity and a rapper with now more than 6.2M subscribers on YouTube. Some people love her, others hate her - but what else is new on the Internet. Bregoli this month signed an endorsement deal with Copycat Beauty - a company who duplicates products of expensive makeup brands and sells them at a very low price. Jeffree Star did not appreciate most of the products very much while testing them but three of them got his very sought-after distinction "Jeffree Star Approved". Would I buy one of those products though I highly trust Jeffree Star's reviews? No, I wouldn't! And this is why.

The Truth... Bhad Bhabie copyCat Makeup (YouTube, Jeffree Star - 12.5 M Subscribers)



Jeffree Star gives a first impression review, not a continuing wear test for a whole day, in his YouTube video. He stretches that he reviews products, not people associated with the products. Copying was a common thing in the beauty industry - his own products are counterfeited and duplicated all the time.

Would I buy counterfeited or duplicated makeup products?

I find it okay when makeup creators get inspired by other brands to make good products. For example I like that many brands with a limited shade range learned from Fenty Beauty by Rihanna about inclusiveness, also that everybody is now more aware of the many undertones of skins and so in foundations and concealers because Morphe Brushes made it a big thing. I also find it okay for a company or makeup creator to create a formula with new attributes, a lipstick of a certain colour or a palette with different red tones after he/she saw it somewhere else and thinks that the own customers would like that too or probably will like it in the next season. Every company has to focus on their customers' wishes or the trends they might like.

What I don't like is counterfeit makeup because it is deceiving customers and harming brands fincancially (and thus their staff too) when people think it is the original but it is a skin irritating counterfeit and they do not buy from the brand anymore. And sometimes counterfeit products can even cause severe health issues.

I also don't like when a company dupes the whole product, not only the color of a lipstick for example but also the packaging and the marketing concept of another company and then pretends it was the same for less money. But are the ingredients of the same quality, e. g. is it also without pesticide, also mere natural, also vegan, also cruelty free or whatever the original product is? Is the makeup product good for the skin? Does it also stay on for the whole day at work? Probably not.
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Actually, (now that I am a grown-up woman) I would never deliberately buy beauty or makeup products from a company whose business concept is to copy a whole product/line and live on the creativity of others. But the thing is when I look for an eyeshadow palette on Amazon, Ebay or on another sellers' platform, if I am not a makeup specialist I do not know what is an illegal counterfeit (if the platform owner does not check the sellers on the platform), what is a dupe and what is an original brand product - since an average makeup buyer does not know all global brands and all global retailers. Not all affordable makeup products are counterfeits or dupes and also not every affordable makeup product made in China is a counterfeit or a dupe - there are good companies as well as illegal counterfeit producers and counterfeit retailers in all countries. Since I got deceived myself I now only buy makeup, food, and anything else that touches my skin or gets into my mouth from the original brand or from their authorized/trustable retailers.

Again: Not all affordable makeup brands are duping - as far as I know. Maybelline, e. g., is not too expensive. They may be inspired by others (like everyone else is inspired by others) but I have not seen that they said a product of them is a dupe of someone else's or as good as a specific product of another more expensive brand (let me know if you have other knowledge).

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Yes, some brands are very expensive:
Some because they have their own laboratory with skilled lab personell (and employees in Western countries are more expensive than in Asia, Africa, Latin America or Eastern Europe. We have higher social standards,we have higher costs of living etc. the employees have to be able to pay),
some because they use high quality ingredients like essences from organically grown rare flowers/herbs or whatever special ingredients,
some because they use expensive high quality jars and packaging created by designers - pieces of arts then poshing up your makeup stand,
some because they have an old and confidence inspiring name (and brand building is expensive too),
and some because of all of that.

I can't afford to buy everything from expensive makeup brands like La Prairie (Switzerland), Sisley (France) or Gucci (Italy). But I do it once in a while: a special lip stick, a certain eye cream, a special perfume. If I want a certain product of a more expensive brand that normally is over my budget I would rather save till I have the money or work more (or find a better paid job/better paying customers) than buying from a company like CopyCat Makeup or other companies whose business modell is duping. My main reason is:

          I just wouldn't enjoy the fake product.

What do you think?

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Montag, 21. Januar 2019

Regrow Your Veggies: Gemüsereste endlos nachwachsen lassen (Buchvorstellung**)

Nachhaltigkeit ist Trend. Aus vielen Gemüseresten lassen sich mit ein wenig Know-how frische Blätter und mehr für den Kochtopf oder die Salatschüssel heranziehen. Das geht sogar auf der Fensterbank. Basiswissen und praktische Anleitungen für Einsteiger findet man im neuen Buch von Melissa Raupach und Felix Lill: "Regrow Your Veggies: Gemüsereste endlos nachwachsen lassen", erschienen im Ulmer Verlag.

Regrow your Veggies - Werbelink zu Amazon.de
Regrow Your Veggies: Gemüsereste endlos nachwachsen lassen (Bild mit Werbelink zu Amazon.de)

Vielen Menschen liegen Umwelt, Natur und Klima am Herzen. Überall wird nach Möglichkeiten für mehr Nachhaltigkeit, Resourcenschonung und weniger Umweltbelastung gesucht - nicht nur auf Seiten der Erzeuger und des Handels auch auf Seiten der Verbraucher.

Recycling zu unterstützen, indem man den Müll trennt, und Plastikmüll zu vermeiden, indem man Taschen und Körbe zum Einkaufen mitnimmt, ist den meisten Konsumenten schon in Fleisch und Blut übergegangen. Und es versteht sich von selbst, dass man versucht, nur so viel einzukaufen, wie man verbraucht, damit möglichst wenig Gemüseabfälle auf dem Kompost oder in der Biotonne landen.
Letztes Jahr hat sich zudem ein neuer Trend entwickelt: aus treibbaren Gemüseresten wie Salatstrünken oder Zwiebelböden mit ein paar Kniffen frische Salatblätter beziehungsweise Zwiebelgrün zu ziehen. Für dieses Nachziehen von Gemüse aus treibbarem Pflanzengewebe hat sich über die Kommunikation in den sozialen Netze schnell der Begriff "Regrowing" auch im Deutschen verbreitet. Das Regrowing oder Regrowen nutzt nicht nur den Gemüseeinkauf besser, und ist damit nachhaltiger, es macht auch Spaß (auch Kindern) und kann sogar Geld sparen.
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Über das Gemüsenachtreiben haben Melissa Raupach und Felix Lill ein Buch geschrieben: Regrow Your Veggies: Gemüsereste endlos nachwachsen lassen*, das vom Ulmer Verlag herausgebracht wurde (Veggies ist die Abkürzung von Vegetables, Englisch für Gemüse).

Das Buch besteht aus mehreren Teilen:
  • einer Heranführung ans Thema,
  • der Hauptteil mit den Beschreibungen der Gemüse und der jeweiligen Treib-Verfahren,
  • einer Pannenhilfe, wie man Probleme vermeidet und beseitigt und
  • einem Serviceteil - unter anderem mit Buchempfehlungen und Internetangeboten zum Weiterlesen.
Im Hauptteil werden etwa 20 geeignete Gemüse und das für das jeweilige Gemüse geeignete Verfahren, es zu "regrowen" (nachzutreiben), beschrieben. Darunter sind beispielsweise Romanasalat, Chinakohl, Stangensellerie, Rote Beete, Meerrettich, Zwiebel, Kartoffel, Topinambur, Süßkartoffel, Koreander, Zitronengras, Ingwer, Galgant, Ananas und andere mehr.

Voll im Trend, praktische Anleitungen für Einsteiger

Das Buchthema ist Trend - im weiteren Sinne ist auch Regrowing eine Art Urban Gardening, Gärtnern in der Stadt - und das Buch ist ansprechend aufgemacht. Es richtet sich an junge Hobbygärtner oder solche, die es vielleicht werden wollen. Es eignet sich als kleines cooles Geschenk oder Mitbringel für einen Freund oder Freundin.

Buchdaten

Regrow Your Veggies: Gemüsereste endlos nachwachsen lassen* Melissa Raupach, Felix Lill Verlag Eugen Ulmer, August 2018 128 Seiten ISBN: 978-3-8186-0534-6


 

 

 

 

* Werbelink
** Ich habe ein kostenloses Rezensionsexemplar erhalten

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