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Donnerstag, 6. August 2015

Hitzeperioden überstehen

Heiße Tage kann man genießen, wenn man im Urlaub ist und den halben Tag im Wasser planschen kann. Wenn man aber arbeiten muss und nicht gerade ein Büro mit dicken Mauern oder Klimaanlage hat, sondern einen Raum mit Südwand, der sich im Tagesverlauf immer stärker aufheizt, machen Hitzeperioden wie aktuell wenig Spaß: Die Kleidung klebt am Körper, man muss aufpassen, dass der Schweiß nicht in die Computertastatur tropft und die Konzentration lässt schnell nach.

Als Freiberufler (oder Privatier) kann man dieses Leid jedoch verringern - jedenfalls an Tagen, an denen man keinen Auswärtstermin hat - , indem man den Tagesablauf an das Wetter anpasst.

Ein Hoch auf die Siesta

Ich teile derzeit meinen Schlaf zwischen Nacht und Nachmittag auf und gönne mir zur heißesten Zeit eine ausgiebige Siesta.

Mein Tagesablauf sieht dann etwa folgendermaßen aus:
Morgens ab ca. 7 Uhr Action: Garten gießen, aufräumen, Wäsche waschen etc.
Vormittags von 9.30 bis ca. 13.30 Uhr: konzentriertes Arbeiten am Computer
Nachmittags: Nach einem späten Mittagessen mache ich ausgiebig Siesta.
Abends ab 18 Uhr: weiter am Computer arbeiten
Nachts: ab ca. 23 Uhr entspannen und ab ca. 1 Uhr nachts schlafen

Leichte wasserreiche Mahlzeiten erfrischen.


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Donnerstag, 1. November 2012

Genmanipulierte Bestandteile im Essen

In Kalifornien gibt es eine Bürgerinitiative namens Prop 37. Prop 37 möchte, dass Lebensmittel, die gentechnisch veränderte Bestandteile (genetically modified organisms, GMO) enthalten, gekennzeichnet werden.

Die Initiative hat für ihre Kampagne auch schon 5,5 Millionen US-Dollar an Spenden zusammenbekommen. Nicht schlecht denkt man. Doch wenn man dann die Gegenseite sieht, die diese Kennzeichnung verhindern will, dann wird einem schwindelig.

Alleine Monsanto soll 7,1 Mio. US-Dollar gespendet haben, gefolgt von DuPont mit 4,9 Mio. Weitere Spender sind Pepsi, Bayer, Dow, BASF, Syngenta, Kraft Foods, Coca Cola, Nestle, Kellogg's etc. Die ganze Liste  - ein "Who is Who" der Agro- und Nahrungsmittelindustrie - findet man unter dem Link unten in der Huffington Post.

Und dabei geht es nur um eine Lebensmittelkennzeichnung und damit Transparenz für die Verbraucher. Es macht schon (noch) nachdenklich(er), wenn Konzerne Transparenz verhindern wollen.

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Gentechnisch heile Welt bei uns?

Jetzt könnte man meinen, Kalifornien ist ja weit weg - bei uns ist das doch alles ganz anders und bei uns steht auf der Packung, was drin ist. Tut es auch. Aber: Bei uns in der EU gibt es zwar eine Kennzeichnungspflicht für gentechnisch veränderte Lebensmittel, aber die gilt nicht für Lebensmittel, Zutaten und Zusatzstoffe, die mit Hilfe von gentechnisch veränderten Organismen hergestellt wurden (Fleisch, Milch und Eier von Tieren, die gentechnisch verändertes Futter erhalten haben, bzw. Zusatzstoffe, die mit Hilfe von transgenen Mikroorganismen hergestellt wurden).

Auch sind geringfügige, unbeabsichtigte (?) GMO-Beimischungen in kleiner Menge nicht kennzeichnungspflichtig und auch nicht solche von zugelassenen GMOs solange diese weniger als 0,9 % der jeweiligen Zutat betragen (bzw. 0,5 % bei noch nicht zugelassenen, aber als sicher eingestuften GMOs).

Tatsächlich wird davon ausgegangen, dass bei uns 60 bis 80 % der Lebensmittel mit Gentechnik Berührung hatten.

Zu den bei uns bereits als GMO gekennzeichneten Lebensmitteln gehören übrigens viele bekannte Süßigkeiten und Softdrinks amerikanischer Herkunft, die gentechnisch verändertes Soja, Mais o. Ä.  enthalten können oder Bestandteile, die daraus erzeugt wurden (Rapsöl, Sojalecithin, Maisstärke und Zucker aus gentechnisch veränderten Pflanzen). Beispiele, die lt. Greenpeace-Liste auch in Deutschland entdeckt wurden, sind: BabyRuth-Riegel, Butterfinger-Riegel, Coca Cola Vanilla/Cherry, Hershley's Cookies'n'creme etc. (siehe Liste).

Wenn man wissen möchte, was man so isst, dann sollte man doch mal die gute Lesebrille oder noch bessere eine große Lupe mit in den Supermarkt, an den Kiosk oder die Tankstelle mitnehmen und nach Hinweisen "enthält genetisch veränderte ...." bzw. "hergestellt aus genetisch veränderten ..." Ausschau halten.

Quellen und weitere Informationen
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